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Hans-Jörg Rheinberger, Susanne Stemmler, ...: »Denken mit den Händen«. Objektizität und Extimität im wissenschaftlichen Experiment
»Denken mit den Händen«. Objektizität und Extimität im wissenschaftlichen Experiment
(p. 45 – 52)

»Denken mit den Händen«. Objektizität und Extimität im wissenschaftlichen Experiment

Hans-Jörg Rheinberger, Susanne Stemmler, Lucie Strecker

»Denken mit den Händen«. Objektizität und Extimität im wissenschaftlichen Experiment

PDF, 8 pages

Als Epistemologie »von unten« erläutert Hans-Jörg Rheinberger seine Charakterisierung der Subjekt-Objekt-Verhältnisse in der Experimental-anordnung. Dabei stellt er die Dinge, die Objekte des experimentellen Handelns, in den Vordergrund und erzählt statt einer Geschichte der wissenschaftlichen Objektivität eine Geschichte der Objektizität, wie er es nennt. Das gleichzeitig innen und außen Involviert-Sein des Subjekts ist der Aspekt, an dem im Gespräch mit Susanne Stemmler und Lucie Strecker die Überschneidungen von wissenschaftlichem und künstlerischem Experiment erkennbar werden.

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  • experiment
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  • perception
  • artistic research

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Hans-Jörg Rheinberger

Hans-Jörg Rheinberger

is Director emeritus at the Max Planck Institute for the History of Science in Berlin. His research interests revolve around the practices of experimentation in the sciences and in the arts.

Other texts by Hans-Jörg Rheinberger for DIAPHANES

Lucie Strecker

­­works as a performance artist, scenographer and stage director. She received a diploma in Fine Arts from the University of the Arts, Berlin-Weißensee and graduated from the Max Reinhardt Seminar, University of Music and Performing Arts Vienna. Her research focuses on conceptualizations of the human body in philosophy, linguistics and biomedicine. Her works and performances have been displayed both in group- and solo-exhibitions.

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Susanne Stemmler (ed.): Wahrnehmung, Erfahrung, Experiment, Wissen

Wissenschaftsnahe Arbeitsweisen von Künstlerinnen und Künstlern – oft als »künstlerische Forschung« bezeichnet – werfen Fragen der Produktion, des Teilens, des Dekonstruierens und der Wiederaneignung von Wissen auf. Verhältnisse von Objektivität und Subjektivität sind dabei stets untergründiges oder auch explizit angesprochenes Thema: Während von »den Wissenschaften« oft noch eine »objektive« Herangehensweise erwartet wird, reklamieren die Künste die Freiheit und das Recht auf »Subjektivität«. Es ist aber genau der schmale Grat zwischen diesen beiden Extremen, auf dem Definitionen künstlerischer und wissenschaftlicher Praktiken ausgehandelt werden. Der Band versammelt Positionen von Expertinnen und Experten aus Wissenschaften und Künsten sowie von Künstlerinnen und Künstlern zu diesem Thema.

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