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Shusha Niederberger: Der Server ist das Lagerfeuer. Feministische Infrastrukturkritik, Gemeinschaftlichkeit und das kulturelle Paradigma von Zirkulation in digitaler Infrastruktur
Der Server ist das Lagerfeuer. Feministische Infrastrukturkritik, Gemeinschaftlichkeit und das kulturelle Paradigma von Zirkulation in digitaler Infrastruktur
(p. 218 – 229)

Shusha Niederberger

Der Server ist das Lagerfeuer. Feministische Infrastrukturkritik, Gemeinschaftlichkeit und das kulturelle Paradigma von Zirkulation in digitaler Infrastruktur

PDF, 12 pages

  • cultural practice
  • digital culture
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Shusha Niederberger

is an artist and educator who has been active in the field of media art, autonomous technological practice, and education since 2000. Since 2014, she is directing the art education department of HeK (House of electronic arts Basel), devising new strategies for technological practice as a cultural/aesthetic practice. She has conceived new institutional formats of critical technological practice (Critical Make Festival, Basel 2015), and explored the gendered aspects of technology in publications, workshops, performative lectures, talks, and a festival she co-curated (Electronnes, Zurich 2017). She is a lecturer for contemporary net cultures at F+F Schule für Kunst und Gestaltung Zurich, and currently is a research associate at the Zurich University of the Arts for the project Creating Commons.
Other texts by Shusha Niederberger for DIAPHANES
Sigrid Adorf (ed.), Sønke Gau (ed.), ...: going public.

Veröffentlichungspraktiken im Kunstfeld sind vielfältig: Sie reichen vom Ausstellen und Publizieren von Kunst über das Schreiben über Kunst bis hin zur Veröffentlichung künstlerischer und kuratorischer Forschung. Erst durch das Veröffentlichen werden Ergebnisse kultureller Produktion öffentlich sichtbar, diskutierbar und für unterschiedliche Publika zugänglich. Veröffentlichen ist damit nicht nur ein Akt der Vermittlung, sondern ein konstitutiver Bestandteil kultureller Produktion.

Der von Sigrid Adorf, Sønke Gau und Basil Rogger herausgegebene Band versammelt künstlerische, kuratorische, theoretische und aktivistische Perspektiven auf die Frage, wie Öffentlichkeit im Kunstfeld hergestellt wird und welche ästhetischen, politischen und institutionellen Bedingungen diese Prozesse prägen. Im Zentrum steht ein Verständnis des Veröffentlichens als ästhetisch-politische Praxis. Dabei geht es nicht primär um die Vermittlung »objektiv gesicherten Wissens«, sondern um die öffentliche Mitteilung als emanzipatorische Praxis, die Unsicherheiten, Widersprüche und Komplexitäten produktiv macht.

Die Publikation geht auf die Veranstaltungsreihe Positionen und Diskurse zurück, die zwischen 2009 und 2024 am Departement Kulturanalysen und Vermittlung der Zürcher Hochschule der Künste stattfand. Über fünfzehn Jahre hinweg brachte die Reihe internationale Künstler:innen, Kurator:innen, Theoretiker:innen und Aktivist:innen zusammen, um Fragen der Öffentlichkeit, der kulturellen Produktion und der politischen Dimension ästhetischer Praxis zu diskutieren.

Mit Beiträgen von Sigrid Adorf, Dirk Baecker, Margarida Brito Alves, Sønke Gau, Stephan Geene, Jens Kastner, Eva Kernbauer, Gabriela Löffel, Isabell Lorey, Geert Lovink, Tine Melzer, Maria Muhle, Shusha Niederberger, Uriel Orlow, Volker Pantenburg, Basil Rogger und Marion von Osten.

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