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Maria Muhle: »Who’s Going to Pick Up the Garbage on Monday Morning?« Maintenance und reproduktive Ästhetik
»Who’s Going to Pick Up the Garbage on Monday Morning?« Maintenance und reproduktive Ästhetik
(p. 46 – 71)

Maria Muhle

»Who’s Going to Pick Up the Garbage on Monday Morning?« Maintenance und reproduktive Ästhetik

PDF, 26 pages

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Maria Muhle

Maria Muhle is professor for Philosophy | Aesthetic Theory at the Academy of Fine Arts Munich and founder of the August Verlag Berlin. She is a member of the DFG research group ‘Media and Mimesis’ at the International Doctoral Program of the LMU Munich and, in spring 2018, was a fellow at the research group ‘BildEvidenz’ of the FU Berlin. Her main research interests are political aesthetics, media philosophy, mimesis, strategies of reenactment, and biopolitics. Among her recent publications are Black Box Leben (2017, ed. with Christiane Voss); ‘Mimesis und Aisthesis. Realismus und Geschichte 284 bei Auerbach und Rancière’ (2018, in Die Wirklichkeit des Realismus, ed. Joseph Vogl, Veronika Thanner, Dorothea Walzer); ‘“Beweis zu nichts”. Marcel Odenbachs Geschichtsbilder’ (2018, in Marcel Odenbach. Beweis zu nichts, Kunsthalle Wien), and ‘Praktiken des Inkarnierens. Nachstellen, Verkörpern, Einverleiben’ (2017, in Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung).

Other texts by Maria Muhle for DIAPHANES
Sigrid Adorf (ed.), Sønke Gau (ed.), ...: going public.

Veröffentlichungspraktiken im Kunstfeld sind vielfältig: Sie reichen vom Ausstellen und Publizieren von Kunst über das Schreiben über Kunst bis hin zur Veröffentlichung künstlerischer und kuratorischer Forschung. Erst durch das Veröffentlichen werden Ergebnisse kultureller Produktion öffentlich sichtbar, diskutierbar und für unterschiedliche Publika zugänglich. Veröffentlichen ist damit nicht nur ein Akt der Vermittlung, sondern ein konstitutiver Bestandteil kultureller Produktion.

Der von Sigrid Adorf, Sønke Gau und Basil Rogger herausgegebene Band versammelt künstlerische, kuratorische, theoretische und aktivistische Perspektiven auf die Frage, wie Öffentlichkeit im Kunstfeld hergestellt wird und welche ästhetischen, politischen und institutionellen Bedingungen diese Prozesse prägen. Im Zentrum steht ein Verständnis des Veröffentlichens als ästhetisch-politische Praxis. Dabei geht es nicht primär um die Vermittlung »objektiv gesicherten Wissens«, sondern um die öffentliche Mitteilung als emanzipatorische Praxis, die Unsicherheiten, Widersprüche und Komplexitäten produktiv macht.

Die Publikation geht auf die Veranstaltungsreihe Positionen und Diskurse zurück, die zwischen 2009 und 2024 am Departement Kulturanalysen und Vermittlung der Zürcher Hochschule der Künste stattfand. Über fünfzehn Jahre hinweg brachte die Reihe internationale Künstler:innen, Kurator:innen, Theoretiker:innen und Aktivist:innen zusammen, um Fragen der Öffentlichkeit, der kulturellen Produktion und der politischen Dimension ästhetischer Praxis zu diskutieren.

Mit Beiträgen von Sigrid Adorf, Dirk Baecker, Margarida Brito Alves, Sønke Gau, Stephan Geene, Jens Kastner, Eva Kernbauer, Gabriela Löffel, Isabell Lorey, Geert Lovink, Tine Melzer, Maria Muhle, Shusha Niederberger, Uriel Orlow, Volker Pantenburg, Basil Rogger und Marion von Osten.

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