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Martin Warnke: Betriebssysteme der Wissenschaft
Betriebssysteme der Wissenschaft
(p. 152 – 156)

Martin Warnke

Betriebssysteme der Wissenschaft

PDF, 5 pages

Zwar ärgern Akademiker sich über sie, es gilt aber, sie zu beschreiben, die Medien des Wissenschaftsbetriebs, denn sie bestimmen ihre Lage. Zwischen Gängelung, Dequalifizierung und stummer Steuerung tun sie ihren hocheffizienten Dienst. Ihnen zu entrinnen, scheint unmöglich.
Even though scholars are annoyed by them, they yet have to be described, the media of academic business, because they determine their situation. Between patronizing, dequalification, and silent control, they do their highly efficient service. To escape them seems to be impossible.

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Gesellschaft für Medienwissenschaft (ed.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 7

Serielle Produktion, Strukturen und Ästhetiken der Serialität und serienförmige Zeit- und Verhaltensordnungen sind ein ausgezeichnetes Signum der Moderne. Sie sind eng verbunden mit den zyklischen Bewegungen der Maschinen und der damit einhergehenden serialisierten industriellen Produktion. Zugleich mit den seriellen Produktionsverfahren entstanden im 19. Jahrhundert serielle mediale Formen wie in Serien veröffentlichte Romane, Comics, Zeitschriften. Wie sehr sich die Serien der Produktion und die medialen Serien gegenseitig steigern, zeigt sich genau zu jenem Zeitpunkt, an dem Medien zu Massenmedien werden. Daher ist es nicht erstaunlich, dass das Prinzip der Serie sowohl in den Wissenschaften, Künsten und schließlich in der philosophischen Reflexion Einzug hielt.

 

Schwerpunktredaktion: Benjamin Beil, Lorenz Engell, Jens Schröter, Herbert Schwaab, Daniela Wentz

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