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Birgit Schneider: Gefleckte Gestalten
Gefleckte Gestalten
(p. 141 – 158)

Die Camouflage von Schiffen im Ersten Weltkrieg

Birgit Schneider

Gefleckte Gestalten
Die Camouflage von Schiffen im Ersten Weltkrieg

PDF, 18 pages

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Birgit Schneider

Birgit Schneider

is a scholar of media culture and visual studies with a strong interest in environmental humanities. She is Professor of Knowledge Cultures and Media Environments at the University of Potsdam, Institute for Art and Media. Her research focuses on technical and scientific images, with a strong emphasis on questions of media aesthetics and archaeology, techné, ecology, maps, diagrams and textiles from the 17th century to the present. A major focus of her research is the visual communication of climate since 1800 and a genealogy of the visualisation of climate change between science, aesthetics and politics. Her monographs on the subject were published in 2018, entitled Klimabilder. Eine Genealogie der Bildpolitiken von Klima und Klimawandel and in 2023: Der Anfang einer neuen Welt. Wie wir uns vom Klimawandel erzählen, ohne zu verstummen (Berlin).

Claudia Blümle (ed.), Armin Schäfer (ed.): Struktur, Figur, Kontur

Angesichts eines Begriffs vom Leben, wie er sich im 19. und 20. Jahrhundert herausbildet, büßen Darstellungen, die in einer traditionellen Weise der Mimesis folgen, ihre Selbstverständlichkeit ein. Zeitgleich lässt sich in Malerei und Graphik eine Krise der Repräsentation beobachten, indem die Bilder mit den perspektivischen und anatomischen Regeln der Raum- und Körperdarstellung brechen. Sowohl in den Lebenswissenschaften als auch in der Kunst entstehen neue abstrahierende Bildkonzepte, die generativ, konstruktiv und konkret operieren, um die systemische Funktionsweise des Organismus zu visualisieren. Wie verfahren Wissenschaften, Künste und Theorien mit dem Leben, das von »Virtualitäten, Singularitäten und Ereignissen« geprägt ist? Der Sammelband widmet sich diesen philosophischen, kunst- und wissenschaftshistorischen Konstellationen, wobei das Werk von Gilles Deleuze mit seinem Konzept der »anorganischen Vitalität« einen wichtigen Leitfaden bildet. Dabei geht es um Strukturen, die Lebendiges bezeugen, um die Freisetzung einer Linie, die keine Kontur mehr ist, und um die Schaffung einer Figur jenseits der Figuration.

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