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Friedrich Balke: Wölfe, Schafe und Ochsen
Wölfe, Schafe und Ochsen
(p. 197 – 218)

Nietzsche und die liberale politische Zoologie

Friedrich Balke

Wölfe, Schafe und Ochsen
Nietzsche und die liberale politische Zoologie

PDF, 22 pages

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  • myth
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  • history of media

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Friedrich Balke

Friedrich Balke

is Professor of History and Theory of Artificial Worlds at the Bauhaus-University Weimar and spokesperson of the DFG-Research Training Group Media of History – History of Media. His areas of teaching and research focus on the cultural history of political sovereignty, governmentality and modern biopolitics, interrelations of media and forms of knowledge, aesthetic theory and French philosophy.

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Anne von der Heiden (ed.), Joseph Vogl (ed.): Politische Zoologie

In der Entwicklungsgeschichte des politischen Denkens markieren die Ausgrenzungen der Tiere aus der politischen Ordnung immer zugleich ihren Einschluss. Das verrät bereits die Definition des Menschen als ›zoon politikon‹ oder ›animal civile‹. In Staatsgründungsmythen stehen Tiere oft an erster Stelle der Deszendenztafel, Staaten selbst entwickeln sich in Antinomie zu Tieren und benutzen sie zugleich als Vorbilder sozialen Zusammenlebens und Sinnbilder der Herrschaft. So ist das Tier nicht nur Teil politischer Ikonographie und Repräsentation, sondern auch politischer Akteur im Rahmen einer phantastischen Zoologie, die beispielsweise die staatliche Ordnung von wilden Tieren, Horden und Meuten, Ratten oder Werwölfen bedroht erscheinen lässt. Ausgehend von der Hypothese, dass das Wissen von den Tieren an der Entwicklung und Veränderung von politischem Ordnungswissen beteiligt war und ist, stellt das Buch eine interdisziplinäre und kontroverse Diskussion über die verschiedenen Ausprägungen einer »Politischen Zoologie« vor.

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