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Ursula Biemann, Timothy Morton: »Weil man sich als völlig in die Biosphäre integriert vorstellt und vergessen hat, dass man vollkommen von anderen Lebensformen abhängt«
»Weil man sich als völlig in die Biosphäre integriert vorstellt und vergessen hat, dass man vollkommen von anderen Lebensformen abhängt«
(p. 107 – 118)

Ursula Biemann, Timothy Morton

»Weil man sich als völlig in die Biosphäre integriert vorstellt und vergessen hat, dass man vollkommen von anderen Lebensformen abhängt«
Im Gespräch mit Ursula Biemann und Timothy Morton

PDF, 12 pages

  • contemporary art
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  • media ecology

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Ursula Biemann

is an artist, author, and video essayist based in Zurich. Her artistic practice is strongly research-oriented and involves fieldwork in remote locations where she investigates climate change and the ecologies of oil, ice and water. Her video installations have been exhibited worldwide in museums and at international art biennials in Liverpool, Shanghai, Seville, Istanbul, Montreal, Sharjah, Venice, and São Paulo. She has published several books and is the co-founder of the international art and research platform World of Matter. Biemann studied at the School of Visual Arts and the Whitney ISP in New York. She received the Meret Oppenheim Swiss Grand Award for Art and an honorary degree of humanities from the Swedish University Umea. www.geobodies.org
Other texts by Ursula Biemann for DIAPHANES
  • Geomorphic Video

    In: Jens Andermann (ed.), Lisa Blackmore (ed.), Dayron Carrillo Morell (ed.), Natura: Environmental Aesthetics After Landscape

Marietta Kesting (ed.), Maria Muhle (ed.), ...: Hybride Ökologien

Der Begriff der Ökologie ist nicht nur in aktuellen Debatten um den Klimawandel zentral, sondern zieht sich auch quer durch künstlerische, geistes-, sozial- und technikwissenschaftliche Diskurse. In seiner gegenwärtigen Neufassung bezieht er sich auf mehr­dimensionale und multidirektionale Verbindungen und Wechselwirkungen von lebendigen Vollzügen, technischen und medialen Praktiken, d.h. auf die komplexen Relationen von menschlichen und nichtmenschlichen AkteurInnen.
Das Buch versteht Ökologie als einen problematischen Begriff. Seine Multivalenz eröffnet neue Handlungsfelder, wirft in seiner Offenheit und vielseitigen Einsetzbarkeit aber auch Fragen auf, die nicht zuletzt seine Genealogie betreffen. Die interdisziplinären ­Beiträge untersuchen vor diesem Hintergrund, welche politischen und sozialen Effekte ein Umdenken von Gemeinschaft in ökologischer Hinsicht zeitigt und welche Konsequenzen der gegenwärtige Ökologiebegriff insbesondere für künstlerische und ­gestalterische Praktiken nach sich zieht.
Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis des fünften Jahresprogramms des cx centrum für interdisziplinäre studien, das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Philosophie | Ästhetische Theorie der Akademie der Bildenden Künste München konzipiert wurde.

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